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Kindergarten Hoffeld

Kindergarten Hoffeld

1. Preis - Wettbewerb Neubau Kindergarten Hoffeld in Aspangberg - St. Peter (NÖ)

ausgezeichnet mit dem NÖ Holzbaupreis 2019 in der Kategorie  "Öffentliche und Kommunalbauten" + Nomierung für den Bauherrenpreis 2019

genauere Informationen finden Sie unter dem link:

https://www.holzbaupreis-noe.at/die-besten/bauten/noe-landeskindergarten-hoffeld

 
 

auch homify hat über den Kindergarten geschrieben, lesen Sie den Artikel unter:

https://www.homify.de/ideenbuecher/6548163/kindergarten-aus-holz-mit-viel-platz-zum-toben 

binder holz berichtet ebenfalls >>

https://www.binderholz.com/bauloesungen/landeskindergarten-hoffeld-aspangberg-st-peter-oesterreich/?fbclid=IwAR3dPz3F0L0L5Ke6w0stG1SYwQKkaauPS9h3f_ckF6TIEa6YYzEyMrb9XO0

 

Räumlicher Kontext und Setzung in der Siedlungsstruktur

Kompakte punktförmige Setzung – zentral situiert - hochwertige Freiflächen
Der quadratische kompakte Baukörper mit zwei Ebenen positioniert sich in angemessener Distanz zum Bestandskindergarten/Musikverein. Er sitzt mittig am Bauplatz und reiht sich unauffällig in die Maßstäblichkeit der Siedlungsstruktur ein. Durch die exakte Platzierung im Gelände verbleiben größtmögliche, klar ausformulierte ebene Freiflächen. Die bestehende Wiese im Osten des Grundstücks, die bisher für Feste genutzt wurde, wird zur Gänze belassen. Der vorhandene Geländesprung wird durch die Zweigeschoßigkeit des Neubaus aufgenommen. Die obere Ebene mit einer Kindergruppe schließt an die Bestandswiese im Osten an, die untere Ebene mit einer Kindergruppe orientiert sich zur unteren Wiese im Westen. Eine „Tunnelrampe“ verbindet spielgerecht beide Wiesen, unbeeinträchtigt vom Verkehr. Eine Kinder Fahrbahn kurvt durch den höher gelegenen Ostgarten, im Westen schließt eine Spielfläche mit Sandkasten die Gartenfläche zum abfallenden Gelände hin ab. Für Fußgänger wird ein neuer Weg angedacht, der von der nördlich gelegenen Straße die Böschung hinauf mäandert.

Raumprogramm und Funktionsabläufe

Durchlässigkeit der Räume - viele Blickbeziehungen
Ein überdachter Vorplatz, akzentuiert durch Baum und Sitzmöbel, bildet den Eingangsbereich. Dieser zoniert die Ankunfts- und Übergabesituation der Kinder. Er ermöglicht ein wettergeschütztes Kommen und Gehen und ist gleichzeitig gedeckter Freispielbereich für die Kinder. Eine großzügige, zweigeschossige Mittelzone, die Aula, dient als multifunktionaler Innenraum mit direkter Sichtverbindung in die Gruppenräume und in den Garten. Die Übersichtlichkeit und Durchlässigkeit ermöglicht erweitertes Spielen der Kinder aus dem Gruppenraum heraus in die Aula, den Bewegungsraum und in den Garten. Die PädagogInnen haben das Geschehen, aus jedem Winkel, im Blick. Die Ein - und Ausblicke in alle Himmelsrichtungen bewirken einen hohen Außenbezug, gute Orientierung und Übersichtlichkeit.

Situation

Umgebende Bebauung + naturräumliche Elemente
Das langgestreckte Planungsgebiet liegt am nördlichen Rand der Einfamilienhaus-Hangsiedlung Hoffeld. Der Neubau erhält das stärkste bauliche Gepräge durch den gegenüber liegenden Kindergarten / Musikverein. Die Kinder erleben täglich die naturräumliche Weite des beginnenden Aigenberges nach Nordwesten, den nördlich bewaldeten Hangrücken und den Sichtbezug nach Aspang. Jeder Kindergruppe sind ca. 1000 m2 Spielfläche zugeordnet, reichlich Platz zum toben und Natur erleben.

Konstruktion und Material

Natürliche Materialien
Der Kindergarten Neubau ist als konstruktiver Holzbau denkbar. Die erdberührten Bauteile und der Liftschacht als Kern werden aus Stahlbeton gebaut. Die Statische Einfachheit, Geschoßdecken aus Brettstapelelementen und vorgefertigte Außenwandelemente garantieren eine kurze Bauzeit. Die Verwendung von heimischem Holz als Baumaterial für Teile des Innenausbaus und für die Fassade, ist begründet durch die optisch freundliche Wirkung, und das daraus resultierende natürliche Raumklima. Das „begreifen“ und der angenehme Geruch des unbehandelten Holzes, schaffen eine hohe Aufenthalts Qualität für die Nutzer. Die Verwendung von Holz garantiert eine ausgezeichnete Ökobilanz.

Ökologie und Ökonomie

Wirtschaftlicher Niedrigenrgiehausstandard


Der Grundgedanke des Entwurfes ist ein sparsamer Umgang mit Grund und Boden und ein wirtschaftliches und nachhaltiges Neubaukonzept. Ein Wesentlicher Faktor für die Wirtschaftlichkeit in der Herstellung und im Betrieb ist die sehr kompakte, und einfach konstruierte Form des Neubaukörpers. Das neue Haus wird energietechnisch als Niedrigenergiehaus ausgeführt. Eine kontrollierte Be - und Entlüftung, in Verbindung mit einem intelligenten Haustechniksystem, ergeben ein ökologisches Gebäudeklimakonzept. Ein positiver Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit wird mit dem Einsatz von ökologischen und robusten Baumaterialien geleistet, dass zudem eine lange Nutzungsdauer garantiert.

 

erbrachte Leistungen als Generalplaner:

Vorentwurf, Entwurf

Einreichung

Modellbau

Ausführungs- und Detailplanung

Ausschreibung + Vergabe

Örtliche Bauaufsicht

künstlerische, technische + geschäftliche Oberleitung

Planer:

Rebernig+Hölzl                 Statik - Einreichung
rhm Haustechnikplanung
Karl Flonner Elektroplanung
Hofdame - Karin Zwerger    Landschaftsarchitektin
Röhrer Bauphysik

Firmen :

Pfnier GmbH                        Baumeister
Nagl Elektro
Heissenberger HKLS
Hochrieser Estrich
Fleischhacker Fliesen
held&francke Schlosser
Kager Schwarzdecker-Spengler
Fuchs GmbH Tiefenbohrung
Kellergrundbau Tiefengründung
Gloriaparkett Bodenleger
Gartenbau Gruber Aussenanlagen
Herbert Reichmann Fenster
Petter GmbH Maler
Herbert Reichmann Türen-Tischler
Graf Holztechnik Zimmermann

 

Wettbewerbsbeitrag in Kooperation mit Arch. Konrad Hitthaler als ARGE FLUXarchitekten

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